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Hiroshima mahnt

Die Offenbacher Friedensinitiative lädt ein zum Gedenken

6. August 2019, 20 Uhr  

  Pavillon im Dreieichpark (etwa Höhe Dreieichring 26)

Der Abwurf der Atombombe am 6. August 1945 brachte Tod und unvorstellbares Elend für Hunderttausende Menschen, vor allem Zivilisten, Frauen und Kinder und auch Zwangsarbeiter. Ebenso zwei Tage später der Bombenabwurf auf Nagasaki. Heute wissen wir, der Abwurf der Bombe war sinnlos. So sinnlos wie Kriege immer sind. Bis heute leiden noch die Nachkommen der Opfer an den folgen.

Ein neuer Schrecken kam in die Welt, als hätte der Zweite Weltkrieg nicht schon genug Leid über die Völker gebracht. Man hätte erwarten können, dass diese Waffe nun geächtet wird. Aber wie heute jeder weiß, begann ein atomares Wettrüsten, das nun in ein neues Stadium tritt. Der Atomwaffensperrvertrag hat die Weiterverbreitung kaum eingedämmt. Die Selbstverpflichtung zum Abbau der Rüstung, die im Vertrag enthalten war, war weitgehend wirkungslos.

Der Initiative des Atomwaffenverbotsvertrags sind zwar 122 Länder beigetreten, nicht aber die Bundesrepublik, nicht die Mitglieder der Nato und erst recht nicht die Atomwaffenmächte. In Deutschland in Büchel lagern Atombomben, die schon längst entfernt werden müssen. Der INF-Vertrag wurde von den USA aufgekündigt.

Das alles ist Grund zur Sorge. Wir möchten, dass in keinem Land der Erde Atomwaffen eingesetzt werden. Wir wollen der Opfer der Atomwaffen gedenken. Wir wollen sie ehren, deren Tod so furchtbar war.

Wir wollen mahnen, dass alle Atomwaffen abgeschafft werden müssen. Die Kriegs- und Militärlogik muss durchbrochen werden.


 


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