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Ostermarsch 2020

Aufruf zum Offenbacher Ostermarsch 2020

Ostermontag, 13. April 2020 um 10:00 Uhr

Auftaktveranstaltung Stadthof (Rathaus)

Wir wollen Frieden, Abrüstung und internationale Verständigung

alle infos zu den ostermaerschen 2020 der friedensbewegung 3189

Wir leben in einer Welt, in der es mehr Konflikte und Kriegshandlungen als zur Zeit des Kalten Krieges gibt. Die Gefährdung der Menschheit wächst. Es werden neue Waffen entwickelt, die auch Atomkriege wieder gewinnbar machen sollen. Kriege heizen das Welt­klima weiter an. Wirtschaftliche Erpressungspolitik, Sanktionen und Handelskriege sind gegen die Zivilgesellschaft gerichtet und zerstören weltweit ökonomische und ökologische Existenzgrundlagen. Immer mehr Menschen sind wegen Krieg, Armut und Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen auf der Flucht.

Rund um den 75. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg am 8. Mai soll in Osteuropa bis zur russischen Westgrenze eines der aufwändigsten NATO-Manöver seit dem Ende des Kalten Krieges stattfinden. Mit dem Manöver DEFENDER 2020 wird das „Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus“ ins Gegenteil verkehrt und eine russische Bedrohung unterstellt.

Wir gehen zu Ostern auf die Straße, um eine friedenspolitische Wende in der deutschen Außenpolitik einzufordern. Dieses heißt für uns:

  • Abrüstung statt Erhöhung des Rüstungshaushalts
  • ein gesamteuropäisches entmilitarisiertes Sicherheitssystem statt weiterer Konfrontationspolitik
  • Stärkung der UNO statt völkerrechtswidriger Kriege
  • Verbot der Rüstungsexporte, weil damit Kriege mit deutschen Waffen im Nahen Osten und Nordafrika befeuert werden
  • Stopp der US-Drohnenmorde, die über die US Air Base Ramstein und US-Kommandozentralen in Deutschland geführt werden und Auflösung der Militärbasen.
  • Unterzeichnung des UN-Vertrages zum Verbot von Atomwaffen durch die Bundesregierung und Verzicht auf atomare Teilhabe durch Abzug der US-Atomwaffen in Büchel 
  • Beendigung aller Auslandseinsätze der Bundeswehr wie in Afghanistan, Irak, Mali und Syrien

Eine friedenspolitische Wende schafft zugleich finanziellen Raum für Investitionen bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau und anderem mehr. Die Durchsetzung von Frieden, Demokratie und sozialer Sicherheit in einer lebenswerten Umwelt erfordert auch unseren entschiedenen Kampf gegen Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

Dafür gehen wir an Ostern auf die Straße.

Um gehört zu werden müssen wir noch lauter und deutlicher werden.


 

Die Mittelmeer-Monologe

Der Verein munaVeRo, das Bündnis „Bunt statt braun“ Stadt und Kreis Offenbach, der Kreisausländerbeirat Offenbach und in Kooperation das Mühlheimer Bündnis „Bunt statt braun“ organisieren die Aufführung „Die Mittelmeer-Monologe“ der Bühne für Menschenrechte aus Berlin mit anschließender Diskussion am Dienstag, 17.12.2019 um 18:30 Uhr im Kreishaus Dietzenbach.

Zum Hintergrund:

Die Mittelmeer-Monologe erzählen von Menschen, die den riskanten Weg über das Mittelmeer auf sich nehmen, in der Hoffnung, in Europa in Sicherheit leben zu können – von libyschen Küstenwachen, italienischen Seenotrettungsstellen und deutschen Behörden, die dies verhindern und von Aktivist*innen, die dem Sterben auf dem Mittelmeer etwas entgegen setzen.

Der Eintritt ist frei. Flyer als PDF

MittelmeerMonologe flyer web 001

MittelmeerMonologe flyer web 002

Fatal ist mir das Lumpenpack

eine literarisch-musikalische Hommage an Heinrich Heine

Gedichte, Lieder, Aphorismen und biographische Einblicke mit Matthias Almstedt und Christian Gömpel

Samstag, 26. Oktober 2019, 20 Uhr, 15 Euro - Kulturhaus Frankfurt (Katakombe) an der Pfingstweidstr. 2

Weiter Informationen


 

Hiroshima mahnt

Die Offenbacher Friedensinitiative lädt ein zum Gedenken

6. August 2019, 20 Uhr  

  Pavillon im Dreieichpark (etwa Höhe Dreieichring 26)

Der Abwurf der Atombombe am 6. August 1945 brachte Tod und unvorstellbares Elend für Hunderttausende Menschen, vor allem Zivilisten, Frauen und Kinder und auch Zwangsarbeiter. Ebenso zwei Tage später der Bombenabwurf auf Nagasaki. Heute wissen wir, der Abwurf der Bombe war sinnlos. So sinnlos wie Kriege immer sind. Bis heute leiden noch die Nachkommen der Opfer an den folgen.

Ein neuer Schrecken kam in die Welt, als hätte der Zweite Weltkrieg nicht schon genug Leid über die Völker gebracht. Man hätte erwarten können, dass diese Waffe nun geächtet wird. Aber wie heute jeder weiß, begann ein atomares Wettrüsten, das nun in ein neues Stadium tritt. Der Atomwaffensperrvertrag hat die Weiterverbreitung kaum eingedämmt. Die Selbstverpflichtung zum Abbau der Rüstung, die im Vertrag enthalten war, war weitgehend wirkungslos.

Der Initiative des Atomwaffenverbotsvertrags sind zwar 122 Länder beigetreten, nicht aber die Bundesrepublik, nicht die Mitglieder der Nato und erst recht nicht die Atomwaffenmächte. In Deutschland in Büchel lagern Atombomben, die schon längst entfernt werden müssen. Der INF-Vertrag wurde von den USA aufgekündigt.

Das alles ist Grund zur Sorge. Wir möchten, dass in keinem Land der Erde Atomwaffen eingesetzt werden. Wir wollen der Opfer der Atomwaffen gedenken. Wir wollen sie ehren, deren Tod so furchtbar war.

Wir wollen mahnen, dass alle Atomwaffen abgeschafft werden müssen. Die Kriegs- und Militärlogik muss durchbrochen werden.


 

SCHLUSS MIT DER KRIEGSVERHERRLICHUNG!

Am 1. September 2019 jährt sich der Überfall Polens durch Deutschland, der Beginn des Zweiten Weltkriegs, zum 80. Mal.
Die NaturFreunde Offenbach, die Offenbacher Friedensinitiative und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA), Kreis Offenbach, laden gemeinsam ein zur Kundgebung vor dem Gefallenendenkmal.

Leonard-Eißnert-Park - 31. August um 17 Uhr

Flyer


 


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